Unsere Gemeinde

......und was Sie über unsere Gemeinde wissen sollten:

 

 

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Feusdorf ist eine ländliche Wohn- und Erholungsgemeinde in der Verbandsgemeinde Obere Kyll mit rund 580 Einwohnern und liegt im nordwestlichen Teil des Landkreises Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Die Gemarkungsfläche hat eine Größe von rund 4,4 Quadratkilometern. Davon sind 63,3 % landwirtschaftliche Nutzfläche und 22,9 % Wald und 13,7 % Siedlungs- und Verkehrsflächen. Feusdorf liegt auf einer Höhe von 440 - 568 m (ü.N.N.) in einer waldreichen Umgebung und ist ein idealer Ausgangspunkt für schöne und nicht allzu schwierige Wandertouren. Hier insbesondere ins nahe Naturschutzgebiet Lampertstal mit den einzigartigen Wachholderhängen bei Alendorf.
Feusdorf ist staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde und darf sich zu den insgesamt 603 Fremdenverkehrsgemeinden in Rheinland-Pfalz zählen.

Mit einer PKW-Fahrzeit von einer Stunde nach Köln, Koblenz und Trier ist Feusdorf über die nahen Autobahnanschlussstellen (A 1) Blankenheim und Gerolstein ebenso gut zu erreichen wie über die Schiene. Im Stundentakt fahren Züge ab Bahnhof Jünkerath (3 km) von und nach Trier und Köln.

Das Landschaftsbild ist geprägt von einer sehr vielgestaltigen und prachtvollen Mittelgebirgsland-schaft. Vom Feriendorf Waldfrieden hat man einen wunderschönen Fernblick nach Süd – Südost mit der Hohen Acht (747 m), der Nürburg (678), dem Hochkelberg (675 m), dem Ernstberg (700) und dem Scharteberg (691 m). Feusdorf ist heute eine fast reine Wohnplatzgemeinde. Mit dem „Waldhof“ gibt nur noch einen vollerwerbsmäßigen Bauernbetrieb mit Ackerbau und Viehzucht.

Durch die Industriealisierung zum Ende des 19. Jahrhunderts und der Eröffnung der Bahnstrecke Köln-Trier im Jahre 1871 nahm der Ort eine sehr positive Entwicklung. Zählte der Ort 1818 erst rund 100 Einwohner, so stieg deren Zahl über 269 im Jahre 1900, 415 im Jahre 1970 auf nunmehr (Ende 2013) rund 580 Einwohner einschließlich Nebenwohnsitze.

Der Ort Feusdorf wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Während der Feudalzeit gehörte der Ort zur Herrschaft Jünkerath in der Grafschaft Blankenheim-Manderscheid. Ein erster Nachweis stammt aus dem Jahre 1373. Im Landeshauptarchiv in Koblenz ist ein Siegel des Clais von Feußdorf erhalten, der Burgmann zu Junckeroide (Jünkerath) war. Der Herkunft des Ortsnamens konnte bisher nicht eindeutig erforscht werden. Wahrscheinlich ist, dass er von einem alten gräflichen Stamme „die Feusen“ aus dem untergegangenen Sengersdorf bei Jünkerath herzuleiten ist. Die Schreibweise des Ortes hat sich in Laufe der Jahrhunderte nur unwesentlich verändert.

Geologisch liegt Feusdorf in Westrand der Dollendorfer Kalkmulde. Eine geologische Besonderheit stellt eine quer durch die Gemarkung verlaufende Wasserscheide dar. Zur Ahr (Rhein) entwässert der nordöstliche/südöstliche Teil. Zur Kyll (Mosel) entwässert der südwestliche/nordwestliche Teil des Gebietes. Der ungefähre Verlauf bilden die Birgeler-, Wiesbaumer- und Escher Straße.

Im drei Kilometer entfernten Unterzentrum Jünkerath gibt es die notwendige Grundversorgung an Ärzten, Zahnärzten, einer Apotheke sowie vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Seit Auflösung der Volksschule Feusdorf im Jahr 1967 gibt es keine eigene Schule mehr. Die Kinder besuchen die Grund- und Realschule Plus in Jünkerath. Weiterführende Schulen sind in Gerolstein, Daun und Prüm. Kleinkinder finden Aufnahme in der St. Antonius-Kindertagesstätte in Jünkerath.

Weitere interessante Informationen in und um die Region Feusdorf findet man unter

www.nationalpark-eifel.de
www.geopark-vulkaneifel.de
www.naturpark-hohesvenn-eifel.de
www.eifelsteig.de

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